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gute VorsätzeKontrollverlust Der hier vorgeschlagene Prozess, Erfahrungen zuzulassen, anstatt sie direkt oder durch unmittelbare Reaktionen zu blockieren, geht mit dem Gefühl von Kontrollverlust einher: Die Situation scheint außer Kontrolle zu geraten. Da muss man doch einfach etwas unternehmen. Es geht aber gar nicht darum, nichts mehr zu unternehmen. Es geht darum, eine andere Quelle des Handelns anzuzapfen. ... Sich stellen So klar, wie ich die Zusammenhänge im letzten Kapitel geschildert habe, sieht man sie zunächst natürlich nicht. So klar werden sie aber, wenn man beginnt, sich für die Erfahrung zu öffnen: Zuerst öffnet man sich für die negative Erfahrung an sich. Dann beginnt man die Reaktionen auf die Erfahrung zu sehen und stellt sie schrittweise ein: Keine Korrektur von Sitzhaltungen, keine guten Vorsätze, keine Rückenkurs-Anmeldungen, keine Gymnastik-Übungen aus schlechtem Gewissen heraus ... Schlechtes Gewissen und gute Vorsätze Eine Serie von sich wiederholenden Erfahrungen, die entweder komplett unerwünscht sind oder nicht so verlaufen, wie man das gerne hätte. Zum Beispiel, man isst zu viel: Immer wieder nimmt man sich vor, doch nicht so viel auf einmal zu essen bzw. eher mit dem Essen aufzuhören und dann geschieht es doch immer wieder. Jedes Mal, wenn es wieder so geschieht, setzt es ein - das schlechte Gewissen ... Magersucht - die Angst vor dem Essen Wenn man sich sehr konsequent bemüht, sich gesund zu ernähren oder weniger zu essen oder beides, dann steht man in einem ständigen Konflikt mit dem eigenen Appetit. Es ist ein Wechselspiel von guten Vorsätzen, schmachvollen Niederlagen und noch größeren Anstrengungen. Man hat ständig das Gefühl, das Falsche zu essen ... Grippe und Bauchweh Ich habe mich oft gefragt, welchen Sinn die kurzen vorübergehenden Krankheiten haben, die so nach ein paar Tagen wieder vorbei sind. Da gibt es ja eigentlich keine Negativ-Spirale. Sie kommen und gehen, egal, was man macht und wie man sich verhält. Man kann sich darum kümmern oder es einfach bleiben lassen, es scheint alles nichts daran zu ändern, dass sie eben kommen und gehen, wie sie wollen. 2 Beispiele: Grippe und Magenverstimmungen ... Negativität Eines Tages stellte ich ein bisschen resigniert fest: "Du bist ja nur noch am meckern und dich beschweren". Es hatte sich schon seit einiger Zeit unterschwellig angekündigt und war dann immer stärker geworden bis ich es wahrnehmen musste. Das war gleichzeitig für mich einer der inakzeptabelsten Zustände überhaupt. Denn die Ideen des positiven Denkens steckten sehr tief in mir drin ... |
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